Wer bin ich?

Mein Name ist Alexey. Jetzt, im Jahr 2022, bin ich 41 Jahre alt. Ich genieße eine Leichtigkeit und Ausdauer, die ich mit 30 Jahren nicht hatte.

Ich habe eine Idee und den Willen sie umzusetzen.

Aber der Reihe nach. Hier ist eine Geschichte von meinem Leben.

Обо мне, About me

So war es nicht immer.

Ich kann nicht genau sagen, wann alles „schwierig“ geworden ist. Wahrscheinlich im Alter von 17 Jahren.

Ich beendete die Schule und begann zu studieren. Gleichzeitig begann ich in Teilzeit zu arbeiten. Dann habe ich auch aufgehört, aktiv Sport zu treiben. Davor habe ich 2 Jahre lang Karate gemacht, und als der Verein geschlossen wurde, war ich noch ein paar Jahre lang im Fitnessstudio. Ich habe nie irgendwelche Auszeichnungen oder Titel bekommen.

Bereits während des Studiums bekam ich zum ersten Mal Rückenschmerzen, war damals erst 20 Jahre alt. Die Ärzte hatten eine Begründung parat: „Sie wuchsen schnell und saßen in der Schule schief. Versuchen Sie die Rückenmuskeln zu stärken?“ – hat der Orthopäde gesagt… Dafür hatte ich aber keine Zeit.

Ein Zeitsprung. Ich bin 28 Jahre alt.

Mittlerweile bin ich ein Raucher. Des Öfteren gibt es Geburtstage, Grills und einfach die Feierabende mit Alkohol. Verbringe viel Zeit im Auto. Ständige Rückenschmerzen. Am Rücken neben der Wirbelsäule ist eine Beule gewachsen, keine Ahnung weshalb.

Außerdem wurden bei mir mittlerweile ein Mitralklappenprolaps und Bluthochdruck diagnostiziert. Überall wachsen Lipomen. Es gibt noch paar begleitenden Beschwerden für die Vollständigkeit des unangenehmen Gesamtzustandes.

Wäre an der Zeit mit dem gesunden Lebensstil anzufangen. Habe jedoch keine Zeit für solchen Schwachsinn…

Ein weiterer Zeitsprung. Ich bin 33 Jahre alt.

Ich habe meinen zweiten Universitätsabschluss gemacht und angefangen, in meinem Beruf zu arbeiten. Das Leben ist wunderschön. Geregelte Arbeitszeiten und feste Mahlzeiten.

Trinke weniger Alkohol und unternehme bescheidene Versuche mit dem Rauchen aufzuhören. Tauchen die ersten Gedanken den Sport in meine Freizeit zu integrieren.

Der junge alte Mann. „Was haben Sie gedacht? Es wird langsam Zeit…“

Aber die Krankheit war schneller. Diagnose Thrombophlebitis und Anordnung des Arztes, Kompressionsstrümpfe bis zur Leiste zu tragen und Heparin zu spritzen. Als ich nach dem Grund fragte, erklärte der Arzt achselzuckend, dass es an der Vererbung und am Alter liege (33 Jahre alt!). Kann ich ohne Strümpfe auskommen? – „Ja, Sie können sich, zum Beispiel, operieren lassen. Aber halten Sie durch, Strümpfe werden Sie bis zum Lebensende tragen müssen.“

In diesem Moment war das Schicksal auf meiner Seite. Oder vielmehr meine Freunde, die mir eine „Oma’s“ Methode empfohlen haben. Und auch das Buch von Galina Schatalova.

Wenn man sagt, dass die ganze Welt, alles, was ich kannte, plötzlich auf den Kopf gestellt wurde, das war über mich. Denn genau so ging es mir nach der Lektüre dieses Buches.

All die Ratschläge, dass ein Mann viel Fleisch essen muss, um zu wachsen und stark zu werden. All die Geschichten über die Vorteile von kalorienreichen Lebensmitteln. All dies wurde durch zahlreiche Experimente auf den Seiten des Buches von Galina Schatalova klar widerlegt.

Die Motivation habe ich nach dem letzten Arztbesuch mehr als genug gehabt und so habe ich angefangen meine Ernährung, meine Atmung und mein ganzes Leben umzustellen.

Warum habe ich das nicht früher gewusst?

Die nächsten Jahre waren mit meinem bisherigen Leben nicht vergleichbar. Krankheiten und Schmerzen verschwanden allmählich. Ich habe vergessen was Rückenschmerzen ist. Die Strümpfe habe Ich nie angefangen zu tragen. Lipomen hörten auf zu wachsen. Schöner, schmerzfreier Zustand. Und … Leichtigkeit.

Am Ende dieses Zeitraums bin ich 37 Jahre alt. Ausgezeichneter Ausdauer. Ich habe wieder angefangen, vergessene Hobbys zu betreiben (Malen und Holzarbeiten). Zwei bis drei Mal pro Woche fuhr ich mit dem Fahrrad zur Arbeit (24 km in eine Richtung). Ich habe mich für Boxen angemeldet – das wollte ich schon immer mal ausprobieren. Allgemein die Klarheit im Kopf, was ich machen möchte, und das Vertrauen in eigene Kräfte, dass ich das Vorgenommene auch schaffen kann. Wie der Bob der Baumeister :-).

Steine im Weg.

Aber Motivation ist so eine Sache. An einem Tag ist sie da und am nächsten Tag ist ein Geburtstagfeier mit Bier und Grillfleisch.

Langsam aber sicher kehrten sie zurück… die alten Gewohnheiten. Freitags Schokolade, samstags Bier. Irgendwann habe ich mich dabei ertappt, jeden Tag Schokolade zu essen. Und ich verwehrte mir kein Fleisch und kein Bier mehr.

Es gab auch paar Sachen, die mein Vertrauen in den von mir gewählten Weg sabotierten. Dies waren Sportverletzungen und gelegentliche Anfälle von Völlerei. Nach dem Joggen hatte ich immer wieder Knieschmerzen. Ich denke, das ist vielen Menschen bekannt. Schließlich verletzte ich mich vor ein paar Jahren beim Training schwer am Meniskus. Außerdem bekam ich Schmerzen im unteren Rückenbereich, die ich vorher noch nie hatte.

Wie man nicht vom Weg abweicht.

Es hat wieder paar Jahre gedauert, eine Lösung für diese Probleme zu finden und sich von Sportverletzungen zu erholen.

Die Medizin bietet in der Regel entweder unwirksame, schädliche oder chirurgische Behandlungen an. Es ist auch sehr schwierig, im Internet die nützlichen Informationen zu finden.

Ausgerechnet die Sportverletzung war der Ausgangspunkt dafür, dass ich endgültig zu meinen alten Gewohnheiten zurückkehrte.

Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass es nicht ausreicht, die Naturgesetze zu kennen. Man muss ihnen auch noch folgen. Und folgen mit Verstand. Es reicht nicht aus, die Motivation und die Willenskraft zu haben. Sonst wird es wie in dem Sprichwort sein: „Lass einen Narren zu Gott beten und er macht sich die Beule auf dem Kopf.“

Nach dem Jahreswechsel fangen die Menschen an, sich richtig zu ernähren, zu joggen und melden sich im Fitness-Studio an. In der Regel endet dieser „Silvester“-Motivation mit Knie- und Rückenschmerzen, Verletzungen oder einfach mit einer Abneigung gegen alles.

Deshalb möchte ich, nachdem ich das alles durchgemacht habe, meine Erfahrungen mit dir teilen. Mein Ziel die möglichen Fallen zu zeigen und wie man sie vermeiden kann.

So wurde die Idee geboren, alle nützlichen Informationen, die ich kenne, an einem Ort zu sammeln.

Alles, was hier steht, habe ich aus den Büchern, Webinaren oder auf eigenem Leib erfahren.

Wozu brauche ich das alles?

Dafür gibt es drei Gründe.

Erstens habe ich einmal einen Ratschlag gelesen, wie man mit Büchern arbeiten kann. Damit man den Inhalt besser merkt und ihn aktiv im Leben anwenden kann, muss man eine Landkarte des Buches im Kopf erstellen. Unser Gehirn tut dies automatisch, wenn wir eine Art Aufsatz mit den Hauptideen des Buches schreiben.

Noch besser ist es, wenn wir versuchen, den Inhalt mehrerer Bücher an einem Ort zusammenzufassen. Indem wir Links zwischen den Artikeln auf dem Computer setzen, helfen wir unserem Gehirn, die Informationen in unserem Kopf zu verknüpfen.

Zweitens wollte ich schon immer versuchen, selbst eine Webseite zu erstellen. Und jetzt habe ich den Anlass dazu gefunden.

Drittens. Ich höre immer wieder von Knieschmerzen, Hungerattacken bei der Umstellung auf eine gesunde Ernährung und Ausdrücken wie „…wir leben nur einmal“. Aus meiner Erfahrung weiß ich, wie wichtig nützliche Informationen zum richtigen Zeitpunkt sind. Sie können einem Menschen eine Operation oder sogar eine Behinderung ersparen.

Deshalb möchte ich die von mir geprüften Informationen mit allen teilen, die sie brauchen.

Daraus folgend werde ich diesen Blog den folgenden Themen widmen: Prinzipien, Ziele und wie man sie richtig setzt, Willenskraft und Disziplin, muskuläre Dysbalancen und wie man mit ihnen umgeht, oder besser, sie vermeidet. Schließlich sind sie für Knieschmerzen und viele Sportverletzungen verantwortlich.

Mein Ziel ist es, Informationen für diejenigen bereitzustellen, die auf einen gesunden Lebensstil umsteigen wollen.

Die Menschen davon zu überzeugen, wie gut der Weg ist, ist nicht der Zweck des Vorhabens!

Wünsche dir viel Erfolg auf dem Weg zu Leichtigkeit!

Mit lieben Grüßen!

Alexey